transformation

Haus des Markscheiders

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" An unusual house that incorporates the archaic forms of the mining industry and skilfully translates them into contemporary residential architecture."

inspiration

Bauherr Uwe Mathes ist Markscheider, ein Beruf der seit dem Mittelalter bekannt und historisch dokumentiert ist. Der Markscheider ist heute ein Vermessungs-ingenieur der speziell im Bergbau tätig ist. Inspiriert durch die Geometrien und Raumwirkung von Bergwerksstollen entwickelt sich die Grundform des Gebäudes.

Symbolhaft wird durch die asymmetrische Bogenkonstruktion des Gebäudes ein Bergwerksstollen interpretiert. Beton, Stahl und Glas definieren den Charakter des Gebäudes. Ortbeton ermöglicht es die großen Spannweiten und weite Auskragungen zu realisieren.  Fertigteile erlauben filigrane Erscheinungsformen. Beton ist plastisch und frei formbar und hat eine Materialität die Stimmungen erzeugen kann. Ideal um emotionale Szenarien des architektonischen Konzeptes zu realisieren.

interieur

Die Oberflächen aus Holz im Innenraum erzeugen eine behagliche Atmosphäre. Die vorgelagerte Terrasse wirkt wie ein Bühnenbild und gibt der Architektur eine großzügige Tiefe. Aspekte der Nachhaltigkeit werden durch gezielten Einsatz der Baustoffe berücksichtigt. Das Untergeschoß ist aus Sichtbeton. Der Hauptbaukörper ist aus einer Holzkonstruktion mit vorgefertigten Holzständerelementen. Geheizt und gekühlt wird über Erdwärme.

challenge

Die experimentelle Architektur sowie Geometrie + handwerkliche Ausführung erfordern große Leidenschaft und Konzentration aller Beteiligten.

info

Haus des Markscheiders
2012

Tiefenbach

awards

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